Glaskunst seit 26 JahrenRainer Schrade ist ein Glasgestalter, der heute fast hauptsächlich vor der Glasbläserlampe frei geformten Schmuck herstellt. Seine beiden Brüder sind beide ausgebildete Glasbläser. Birgit Sänger, die Lebensgefährtin Rainer Schrades unterstützt ihn von Anfang an in seinem Berufsfeld und arbeitet selbst aktiv mit. Er ist Mitglied im Bund der Kunsthandwerker (BdK) und arbeitet als freischaffender Künstler.

Die Galerie Glaswerk wurde 1984 in Berlin gegründet und war lange Zeit die einzige Galerie in West Berlin, die ausschließlich Glaskunst zeigte. Neben namhaften Glaskünstlern aus ganz Europa wurden auch Ohrringe und Schmuckstücke aus Glas in Eigenproduktion der Kunsthandwerker hergestellt. Im Jahr 2000 ist die Galerie Glaswerk in die Südpfalz gezogen und hat sich komplett auf die Eigenproduktion von Glasschmuck spezialisiert. Die 26jährige Betriebsgeschichte ist ausführlich auf der Vitaseite der Galerie Glaswerk dokumentiert.
Erste Werke Ohrringe und Schmuck aus GlasNach der Eröffnung lernt der Autodidakt eigenen Schmuck aus Glas zu produzieren und formt seine ersten Unikate. So ist er bis 1998 selbständiger Inhaber der Galerie und organisiert Ausstellungen bekannter deutscher und internationaler Glasgestalter.

Im Jahr 2000 eröffnet er mit Birgit Sänger ein eigenes Studio für Glasschmuck in Germersheim in der Südpfalz. 2001 erhält er die Anerkennung als freischaffender Künstler. So zieht sich seine Erfahrungsgeschichte über viele nationale und internationale Ausstellungen hin, bis zum heutigen Tag.
Sein Schwerpunkt heute ist die Herstellung von Glasschmuck bzw. Modeschmuck aus Glas. Dieser wird entweder als Kleinserie oder als Unikat an den Fachhandel oder auf Handwerker- und Weihnachtsmärkten verkauft.
Lebenslauf Rainer Schrade

Angeleitet von meinen beiden Brüdern, -beide ausgebildete Glasbläser-, sowie durch Teilnahme an zahlreichen Seminaren, u.a. bei Detlef Tanz (Fusingtechnik), Petr Novotny (freies Arbeiten am Schmelzofen), Reinhard Herzog und Walter Bahr (Arbeiten vor dem Glasbrenner)-, erarbeitete ich mir diverse eigene Techniken weitgehend autodidaktisch.

Ich arbeite hauptsächlich vor der Glasbläserlampe. Bei Temperaturen von 800-1200°Grad werden Glasstäbe und/oder Röhren verschmolzen und durch Farbglaseinschmelzungen oder Verwendung von Blattgold, Blattsilber sowie Metalloxiden verziert.
Ein weiterer meiner Arbeitsbereiche ist die "Fusingtechnik". Hierbei werden zumeist Flachglaselemente in meinem Schmelzofen miteinander verbunden und nachträglich über einer Absenkform zu Schalen und Gefäßen weiterverarbeitet.
Mehrere Male im Jahr miete ich mich in Studioglashütten ein und arbeite direkt am Glasofen. Hauptsächlich stelle ich dann Objekte oder Paperweights her, deren "Innenleben" und Dekors ich im Fusingofen oder vor der Lampe vorbereite. Am Studioglasofen überfange und forme ich dann diese vorbereiteten Elemente.
Schwerpunkt meiner jetzigen Arbeit ist die Herstellung von Glasschmuck, als Unikat oder Kleinserien.

Die Produkte des Glasgestalters, Glasschmuck als Modeschmuck und Unikatschmuck, sind nicht nur auf den europäischen Fachmessen zu sehen. Es gibt auch die Möglichkeit, die Arbeiten des Künstlers -und ihn selber persönlich- auf zahlreichen Kunsthandwerkermärkten kennenzulernen. Die Markttermine sind auf der Galerie Glaswerk Webseite veröffentlicht.
Durch die Teilnahme an vielen verschiedenen Seminaren von freiem Arbeiten am Schmelzofen und Arbeiten vor dem Gasbrenner, sowie unter Anleitung seiner Brüder, erarbeitet sich der Kunsthandwerker eigene Techniken. Hauptsächlich benützt Rainer Schrade die Glasbläserlampe, wobei Glasstäbe verschmolzen und durch den Einsatz von farbigem Glas, Blattgold oder auch Blattsilber verziert werden können. Dies geschieht bei hohen Temperaturen von ca. 900-1200 Grad Celsius.
Über die Fusingtechnik stellte er auch Schalen und andere Gefäße her. Hierbei wird Flachglas in einem Schmelzofen miteinander verbunden und später über einer Absenkform in die gewünschte Gestalt gebracht.

Der Glaskünstler hat eine neue Technik entwickelt, die ihm erlaubt Symbole in Glas abzubilden. Auf diese Idee kam er durch sein Hobby. Dieses ist das Tauchen, welches ihn immer wieder zu neuen Ideen und neuem Glasschmuck inspiriert, da er mit Glas die Lichteffekte ähnlich denen unter Wasser, nachstellen kann.

Die 26jährige Betriebsgeschichte ist ausführlich auf der Vitaseite der Galerie Glaswerk dokumentiert.
Der Schmuck des Glaskünstlers ist in Fachgeschäften, aber auch im Onlineshop, auf Märkten und im Großhandel erhältlich.

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